Freitag, 16. Dezember 2011

Wie hat sich die Fotografie entwickelt?

Vor nahezu 150 Jahren wurde es zum ersten Mal möglich Fotos per Licht auf einen Hintergrund zu zeichnen. Diese Tätigkeit wurde als fotografieren bezeichnet.

Diese Wortkombination kommt aus den griechischen Worten „photos“ = Licht und „graphein“ = zeichnen = ein Abbild erzeugen mit Licht. Bis jetzt hat sich nichts geändert an diesem Verfahren.

Lediglich die verwendeten Oberseiten und deren Dimensionen haben sich im Lauf der Zeit der technischen Entwicklung angepasst. Zu Beginn verwendete man großformatige Glasplatten die sich nach und nach auf ein bis zum heutigen Tag verwendetes Format von 34mm x 36mm harmonisierten.

Der Weg zum zur Stunde benutzten Chip als Trägermaterial in einer Kamera führte von der ursprünglichen Glasplatte über einen rollbaren Film. Samt und sonders war die Ankunft der Digitalkamera eine große Zäsur in der Fotografie. Von jedem Bild existierte zu am Anfang der Fotografie bloß ein einziges Original. Es gelang erst nach und nach Kopien, beziehungsweise Abzüge, durch chemische Verfahren davon zu erstellen.

Heute sind diese Methoden den meisten jungen Menschen nicht mehr geläufig. Sie sind es gewohnt, mit Digitalkameras Fotografien fast uferlos in der Menge und beinahe unabhängig von den umgebenden Lichtverhältnissen zu generieren.

Bei dieser Art der Fotografie entsteht das Bild digital auf einem lichtempfindlichen Chip und nicht auf einem chemisch behandelten vorbehandelten Werkstoff. Deshalb Digitalkamera. Und wie uns allen bekannt ist, können digitale Werte ohne Qualitätsverlust immer wieder verfielfältigt und übermittelt werden. Man kann Fotografien mit Fingerabdrücke vergleichen von dem, der sie gemacht hat. Freilich mit dem Unterschied, dass sie nicht untrennbar mit dem Fotografen verbunden sind. Wenn ein Sonnenuntergang im selben Moment von 500 Menschen vom gleichen Ort mit demselben Typ von Digitalkamera abgelichtet wird, sind alle Bilder ähnlich, aber nicht gleich. Die bildbestimmenden, unterschiedlichen Kriterien, die eine Rolle spielen, sind einfach zu viel.

Um nur wenige zu nennen wie Bildkomposition, Lichtstärke, Lichtrichtung, Linsen, Speicher und natürlich der Fotoaparat. Speziell das Aufkommen der Digitalkamera hat der Fotografie zu einem neuen Boom verholfen.

Sie ist auch als Spiegelreflexkamera bekannt, abgekürzt DSLR Kamera (digital single lens reflex), in allen Variationen, angefangen von der kleinsten für die Hosentasche bis zur bis hin zum Großformat. Damit sich die Betrachter nicht gelangweilt abwenden, sollte man beim Fotografieren gewisse Grundsätze beachten. Es existieren genügend Möglichkeiten sich die notwendigen Kenntnisse über die unterschiedlichsten Medien zu Eigen zu machen. Einen Fotokurs zu belegen ist jedoch immer noch die beste Verwahrensweise.

Qualifizierte Instrukteure vermitteln das nötige Grundwissen und die praktische Erfahrung bei einem Fotokurs. Von Nutzen dabei ist die unmittelbare Inspektion der Ergebnisse und Korrektur der Fehler.

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